Island stand schon lange auf meiner Wunschliste – eine Insel aus Eis und Feuer, auf der Geysire in den Himmel schießen, Gletscher majestätisch von den Bergen fließen und das Nordlicht in einem unvorhersehbaren Rhythmus über den Himmel tanzt. Obwohl ich bereits viele Länder besucht habe, hat mich keines so roh und zugleich so magisch beeindruckt wie Island.
Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Reise auf diese außergewöhnliche Insel. Kein Wunder – günstige Flüge, eine relativ kurze Reisezeit und Landschaften, die wie von einem anderen Planeten aussehen, verlocken dazu, den Rucksack zu packen. Island ist ein Reiseziel für alle, die sich vor wechselhaftem Wetter nicht scheuen, die Nähe zur Natur schätzen und etwas absolut Außergewöhnliches erleben möchten.
Ich habe einen praktischen Leitfaden für alle vorbereitet, die ihre erste oder nächste Islandreise planen. Ich erkläre, wie man packt, worauf man bei der Flugbuchung achten sollte, welchen Koffer man mitnehmen sollte (und warum es sich lohnt, auf zuverlässige Lösungen zu setzen), was man nicht im Flugzeug transportieren darf und welche Überraschungen vor Ort warten. Alles aus der Perspektive von jemandem, der die Welt schon viele Male mit Koffer in der Hand bereist hat.
Wie kommt man nach Island? Flüge, Umstiege, wann man Tickets kaufen sollte
Nach Island zu reisen ist nicht so kompliziert, wie es scheinen mag. In den letzten Jahren haben sich die Flugverbindungen stark entwickelt, und der Wettbewerb zwischen den Fluggesellschaften hat die Preise immer erschwinglicher gemacht – besonders wenn man die Reise im Voraus plant. Ich selbst bin schon sowohl direkt als auch mit Umstieg nach Island geflogen – jede Option hat ihre Vor- und Nachteile, die man vor der Buchung kennen sollte.
Direktflüge nach Island
Die bequemste Option sind natürlich Direktflüge, und daran mangelt es nicht. Wizz Air bietet regelmäßig Verbindungen von zahlreichen europäischen Städten zum internationalen Flughafen Keflavík (KEF), der etwa 45 Autominuten von Reykjavík entfernt liegt. Der Flug dauert etwa 4 Stunden, was Island zu einem der am leichtesten erreichbaren Reiseziele Nordeuropas macht.
Direktverbindungen sind ideal für alle, die Komfort schätzen und so schnell wie möglich vor Ort sein möchten, ohne die Komplikationen von Umstiegen. Manchmal können die Preise jedoch höher sein, besonders in der Hochsaison, daher lohnt es sich, verschiedene Termine und Alternativen im Auge zu behalten.
Flüge mit Umstieg – mehr Optionen und oft bessere Preise
Für alle, die sparen möchten oder einen flexiblen Reiseplan haben, sind Flüge mit Umstieg eine interessante Option. Island wird von vielen bekannten Fluggesellschaften angeflogen – darunter SAS, Lufthansa, KLM und Air France. Umstiege finden meist in Städten wie diesen statt:
- Oslo (Norwegen)
- Kopenhagen (Dänemark)
- Amsterdam (Niederlande)
- Frankfurt (Deutschland)
- München (Deutschland)
Flüge mit Umstieg dauern natürlich länger, erweisen sich aber nicht selten als günstiger – besonders außerhalb der Saison. Außerdem kann man auf diese Weise „vorbeischauen“ in einer anderen Stadt und unterwegs ein bisschen Sightseeing einplanen. Ich selbst habe einmal ein paar Stunden in Kopenhagen auf dem Weg nach Reykjavík Halt gemacht, und es war eine großartige Entscheidung! Lassen Sie einfach genug Zeitpuffer zwischen den Flügen – ein knapper Umstieg kann schiefgehen, und es hilft, vorher zu wissen, was zu tun ist, wenn man den Flug verpasst.
Wie findet man günstige Flüge und wann sollte man buchen?
Das größte Geheimnis günstigen Fliegens ist Geduld und gute Werkzeuge. Ich persönlich empfehle Suchmaschinen wie Skyscanner, Google Flights oder Momondo. Preisalarme einzurichten ist Gold wert – das System benachrichtigt einen selbst, sobald der Preis eines Islandflugs sinkt. Es funktioniert, mehrfach getestet!
Die günstigsten Tickets nach Island lassen sich meist 2–4 Monate vor dem geplanten Abreisedatum ergattern, besonders wenn man außerhalb der Hochsaison fliegt. Es lohnt sich auch, die Websites der Fluggesellschaften mitten in der Woche zu prüfen – dienstags und mittwochs erscheinen oft die Angebote.
Wann fliegt man am besten nach Island?
Island zeigt je nach Jahreszeit ein völlig anderes Gesicht – und genau das macht seinen großen Reiz aus.
- Sommersaison (Juni – August): lange Tage, das Phänomen der weißen Nächte, gut erreichbare Straßen (sogar F-Straßen), viele geöffnete Wanderwege. Die ideale Zeit für einen Roadtrip um die Insel.
- Wintersaison (November – März): Nordlichter, verschneite Landschaften, weniger Touristenverkehr. Allerdings muss man mit häufigen Wetterwechseln und unpassierbaren Straßen rechnen.
Ich persönlich war sowohl im Sommer als auch im Winter dort – jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charme. Wenn Ihnen das Nordlicht wichtig ist, sind die Wintermonate ein Volltreffer. Aber wenn Sie so viel wie möglich sehen möchten, ohne das Risiko verschneiter Straßen einzugehen – wählen Sie Juli oder August.
Zusammenfassend: Island ist ein Reiseziel, das sich an Ihre eigenen Vorlieben anpassen lässt. Es lohnt sich, etwas Zeit in die Flugplanung zu investieren, denn die Preis- und Zeitunterschiede können erheblich sein. Aber eine gut durchdachte Reise, schon ab dem ersten Klick bei der Buchung, ist eine Garantie für einen gelungenen Kurztrip!

Peli Air Koffer fürs Flugzeug
Das Wetter in Island: was man vor der Reise wissen sollte
Wenn ich eine Sache nennen müsste, die mich bei meiner ersten Islandreise am meisten überrascht hat, wäre es... das Wetter. Nein, es geht nicht um die Temperatur. Es geht darum, dass Island einem im Laufe eines einzigen Tages vier Jahreszeiten bieten kann – buchstäblich! An einem Morgen brach ich mit dem Koffer bei strahlendem Sonnenschein zum Skógafoss-Wasserfall auf, 30 Minuten später watete ich durch Schnee, und eine Stunde danach versuchte ich, am schwarzen Strand von Vik nicht vom Wind weggeweht zu werden. Und nein – das ist keine Übertreibung.
Islands Klima – täglich voller Überraschungen
Das isländische Klima wird als subpolar-ozeanisch beschrieben, was bedeutet, dass die Winter für nördliche Breiten relativ mild und die Sommer kühl sind. Aber vor allem ändert sich das Wetter sehr dynamisch. Praktisch jeder örtliche Guide wird Ihnen dasselbe sagen: „Wenn Ihnen das Wetter nicht gefällt, warten Sie fünf Minuten.“
Deshalb ist es so wichtig, sich nicht nur auf langfristige Vorhersagen zu verlassen. Besser ist es, täglich Apps wie Vedur.is (den offiziellen isländischen Wetterdienst) oder Windy zu prüfen, die nicht nur den Niederschlag, sondern auch die Windrichtung und -stärke anzeigen.
Süden gegen Norden – ist überall alles gleich?
Nein! Entgegen dem Anschein können die Unterschiede zwischen dem Süden und Norden Islands überraschen. Im Süden (wo unter anderem Reykjavik, Vik, Seljalandsfoss und Jökulsárlón liegen) ist das Wetter milder und feuchter – es regnet häufiger, aber starke Fröste sind seltener.
Der Norden (z. B. Akureyri, Húsavík, rund um den Myvatn) kann im Winter härter sein, mit mehr Schnee und niedrigeren Temperaturen, aber auch... im Sommer stabiler. Wer die sogenannte Ring Road um die Insel fahren möchte, sollte sich auf wechselnde Bedingungen einstellen – am besten prüft man die Route jeden Morgen neu.
Zwiebellook – ein isländischer Klassiker
Das ist nichts Neues, aber in Island hat der „Zwiebellook“ einen ganz besonderen Stellenwert. Es geht nicht um Mode, sondern ums Überleben. Praktische Schichten lassen einen sich im Laufe des Tages ans Wetter anpassen, ohne einen riesigen Rucksack tragen zu müssen.
- Schicht 1 – Basis (thermisch): bevorzugt aus Merinowolle oder atmungsaktiven Synthetikfasern. Baumwolle fällt weg – sie speichert Feuchtigkeit.
- Schicht 2 – isolierend: Fleece, leichte Daune oder Softshell – etwas, das die Wärme hält.
- Schicht 3 – schützend: eine Regenjacke mit Kapuze und Membran (min. 10.000 mm), am besten auch eine Regenhose.
Dazu kommen wasserdichte Wanderschuhe, Handschuhe, eine Mütze und ein Schal oder Multifunktionstuch. Und am besten hat man das alles immer griffbereit – im Ernst, mehr als einmal musste ich mich auf einem Parkplatz an einem Wasserfall umziehen, als der Regen plötzlich horizontal einsetzte.
Der Wind – der größte Widersacher des Reisenden
Kälte und Regen sind das eine. Aber wenn ich den am meisten unterschätzten Wetterfaktor in Island nennen müsste, wäre es der Wind. Der isländische Wind kann buchstäblich einen Menschen umwerfen. Böen von 100 km/h sind keine Seltenheit – deshalb ist es so wichtig, täglich die Wetterwarnungen zu prüfen.
Ich erinnere mich an eine Situation, als wir zum Aussichtspunkt Dyrhólaey fuhren. Ich stieg aus dem Auto... und wurde sofort zurückgedrängt. Im Ernst – zum Glück hatte ich eine Kapuze mit Klettverschluss, denn sonst hätte ich in einer Sekunde meine Mütze verloren! Unter solchen Bedingungen werden manchmal Ausflüge abgesagt, Wanderwege gesperrt und sogar... das Fahren eingeschränkt (besonders für Wohnmobile oder mit Anhänger).
Der Wind beeinflusst auch die gefühlte Temperatur – selbst bei +5 °C kann es richtig eisig werden. Deshalb lohnt es sich immer, eine Schicht mehr als geplant und eine solide Jacke mit Kordelzügen dabeizuhaben.
Zusammenfassend: Das Wetter in Island ist ein Thema, dem man mit Demut und Flexibilität begegnen muss. Es ist kein Land, in dem „eine leichte Jacke und Turnschuhe“ ausreichen. Aber wenn Sie sich angemessen vorbereiten, wird Island Sie mit spektakulären Ausblicken, klarer Luft und unglaublichen Erlebnissen belohnen – egal ob es schneit, die Sonne scheint oder ein Sturmwind heult.

Wasserdichte Hüllen für Handy und Dokumente
Was sollte man für Island einpacken? Eine Liste der Must-haves
Für Island zu packen ist mehr als eine gewöhnliche Urlaubsvorbereitung – es ist eine Überlebensstrategie in einem Land, das das Wetter schneller ändern kann, als man nach einem Regenschirm greift (den ich übrigens ohnehin nicht empfehle mitzunehmen – dazu gleich mehr). Nachfolgend habe ich eine Liste von Dingen zusammengestellt, die immer in meinem Koffer landen, wenn ich eine Reise auf die Insel aus Feuer und Eis plane. Am eigenen Leib getestet – buchstäblich!
Kleidung: die Schichten, die den Tag retten
Island ist kein Ort für modische Outfits – Funktionalität zählt. Der Zwiebellook ist ein absolutes Basisprinzip. Jede Schicht erfüllt ihre Funktion und ermöglicht eine blitzschnelle Anpassung an die Bedingungen.
- Thermoaktive Unterwäsche – bevorzugt aus Merinowolle, die keine Gerüche aufnimmt und auch feucht wärmt.
- Isolierende Schicht – Fleece, Softshell oder dünne Daune, je nach Saison.
- Äußere Schicht – eine wasserdichte Regenjacke und/oder ein Windbreaker mit Kapuze (mindestens 10.000 mm Wasserdichtigkeit).
- Wanderhose – schnelltrocknend, bevorzugt mit DWR-Beschichtung, oder zusätzliche Regenhose für Starkregen.
- Thermo-Leggings oder -Strumpfhosen – nützlich als zusätzliche Schicht unter der Hose, besonders im Winter.
Wanderschuhe – Ihre wichtigste Ausrüstung
Wasserdichte Wanderschuhe mit guter Sohle sind meine Nummer eins. In Island gibt es keine Kompromisse – an einem einzigen Tag kann man über Lava, Schlamm, Schnee und Sand laufen. Nasse Füße sind der direkte Weg zu einer Erkältung und mangelndem Komfort. Wählen Sie immer bereits eingetragene Schuhe – nichts ist schlimmer als neue Schuhe, die mitten am Tag scheuern.
Ein nützlicher Tipp: Nehmen Sie ein paar leichte Sportschuhe zum Autofahren oder für die Herberge mit sowie Flip-Flops für die Dusche, wenn Sie auf Campingplätzen übernachten möchten.
Unverzichtbares Zubehör
- Eine Mütze – bevorzugt aus Wolle oder Fleece, die die Ohren bedeckt.
- Handschuhe – dünne für den Alltag und dickere (z. B. Skihandschuhe) für Bergausflüge.
- Ein Schlauchschal oder Multifunktionstuch – ein vielseitiges Accessoire, das als Schal, Stirnband oder Gesichtsmaske bei starkem Wind oder Staub dienen kann.
- Eine Sonnenbrille – selbst im Winter kann die Sonne blenden, besonders wenn sie sich in Schnee oder einem Gletscher spiegelt.
Vergessen Sie im Sommer auch nicht eine Schirmmütze – sie kann vor Wind und Sonne im Freien schützen.
Kosmetik und Erste-Hilfe-Set – Pflege für ein raues Klima
Das Wetter in Island ist gnadenlos zur Haut – Wind, Kälte und niedrige Luftfeuchtigkeit können sie bis zur Rissigkeit austrocknen. Deshalb lohnt es sich, an die richtige Kosmetik und ein Basis-Erste-Hilfe-Set zu denken.
- Schützende Creme für Gesicht und Hände – bevorzugt reichhaltig, mit regenerierenden Eigenschaften.
- Lippenbalsam – Pflicht!
- Creme mit UV-Filter – ja, sogar im Winter! Besonders wenn Sie Wanderungen auf Gletschern oder in Gebieten mit viel Lichtreflexion planen.
- Salbe für rissige Haut – besonders nützlich für ausgetrocknete Hände und Fersen.
- Blasenpflaster – besser dabei haben, als hinterher in der Wildnis nach einer Apotheke suchen zu müssen.
Es lohnt sich auch, Schmerzmittel, Probiotika, Elektrolyte, Erkältungsmedikamente und Desinfektionsmittel ins Erste-Hilfe-Set zu packen.
Elektronik – Ladegeräte und Speicher nicht vergessen
- Powerbank – besonders wenn Sie viel unterwegs sind. Bevorzugt 20.000 mAh mit Schnellladung.
- Steckdosenadapter – Island nutzt europäische Steckdosen des Typs F, aber wenn Sie durch andere Länder reisen (z. B. Großbritannien), ist ein Universaladapter hilfreich.
- Kamera – ein Smartphone reicht aus, aber Island verdient etwas Besseres. Wenn Sie eine Spiegelreflex- oder spiegellose Kamera besitzen, lohnt es sich, sie mitzunehmen.
- Speicherkarten und Ersatzakkus – die Kälte verkürzt ihre Lebensdauer, daher ist es gut, mehrere zum Wechseln dabeizuhaben.
Wenn Sie remote arbeiten oder Inhalte in Echtzeit veröffentlichen, empfehle ich außerdem ein Modem mit isländischer SIM-Karte oder eine lokale Karte mit großem Datenpaket. Die LTE-Abdeckung auf der Insel ist ziemlich gut, aber es lohnt sich, ein Ersatz-WLAN im Rucksack zu haben.

Peli Air Reisekoffer
Reisegadgets, die wirklich funktionieren – und der unzerstörbare Peli Air Koffer
Island lehrt eine Sache: Minimalismus und gute Planung. Hier muss alles, was man im Rucksack oder Koffer hat, wirklich nützlich sein. Gute Reisegadgets sind keine Laune, sondern etwas, das einem unter widrigen Bedingungen Haut, Nerven und Ausrüstung retten kann. Und wenn man dazu noch den täglichen Ortswechsel, die Unterkunftswechsel, Regen und Wind hinzurechnet, werden eine solide Gepäckorganisation und ein zuverlässiger Koffer zum absoluten Muss.
Gepäckorganisation: kleine Extras, die den Unterschied machen
Der ständige Ortswechsel in Island – vom Auto zur Pension, von der Herberge zum Campingplatz – erfordert ein durchdachtes System. Deshalb nehme ich seit Jahren mit:
- Kompressionsbeutel – sie sparen Platz und trennen Sauberes von Schmutzigem, Trockenes von Nassem. Ideal für Kleidung und Zubehör.
- Wasserdichte Hüllen – für Elektronik, Dokumente, Kabel. In Island kann es tatsächlich mehrere Tage am Stück regnen.
- Gepäckorganizer – leichte Stoff-„Würfel“, die helfen, im Koffer Ordnung zu halten, und schnelles Umpacken erleichtern.
Mit einem solchen Set muss man nicht den ganzen Koffer durchwühlen, um eine Mütze oder ein Ladegerät zu finden – man greift einfach in die richtige kleine Tasche.
Thermoskannen und Filterflaschen – ein Muss auf den Wanderwegen
Auf isländischen Routen, besonders außerhalb der Saison, gibt es oft weder Geschäfte noch Unterstände. Deshalb nehme ich immer mit:
- Eine gut isolierte Thermoskanne – warmer Tee oder Suppe können bei einer Winterwanderung wahre Wunder wirken.
- Eine Flasche mit Filter – das Wasser der isländischen Flüsse ist meist glasklar, aber ein Filter ist eine zusätzliche Sicherheitsschicht. Er funktioniert auch in Städten hervorragend, wo man nicht immer Plastik mit sich herumschleppen möchte.
Eine Stirnlampe – der isländische Winter existiert nicht ohne eine solche
Im Winter sind die Tage sehr kurz und das Wetter wechselhaft. Selbst wenn Sie nur eine kurze Wanderung planen, kann eine Stirnlampe die Situation retten, wenn die Dunkelheit hereinbricht. Sie ist auch auf Campingplätzen und in Herbergen nützlich, wenn man andere nicht wecken möchte. Ich empfehle per USB aufladbare Modelle – besonders praktisch, wenn Sie Powerbanks nutzen.
Peli Air Travel – der Koffer, der Islands Klima übersteht
Und schließlich etwas, das mich oft gefragt wird: Welcher Koffer eignet sich für Island? Meine Antwort: einer, der alles übersteht. Deshalb nutze ich seit einiger Zeit den Peli Air Travel Koffer und kann mit Überzeugung sagen: Es ist eine Investition, die sich lohnt. Wenn Sie noch zwischen einem harten Koffer und einer weichen Tasche für solche Bedingungen schwanken, erläutert unser Ratgeber zu Hart- oder Weichgepäck und was zu wählen ist die Vor- und Nachteile im Detail.
- Langlebigkeit – gefertigt aus dem ultraleichten, aber extrem widerstandsfähigen HPX™-Material, das Stürze, Regen, Schnee, Wind und sogar die „Kraftpakete“ der Flughafen-Gepäckabfertigung übersteht.
- Wasserdichtigkeit – in Island vergeht kein Tag ohne Feuchtigkeit. Dieser Koffer schützt alles darin – von Kleidung bis Fotoausrüstung.
- TSA-Schloss – unerlässlich bei Flügen mit Umstieg. Es schützt den Inhalt und ermöglicht eine sichere Gepäckkontrolle durch die Flughafendienste.
- Ergonomie – ein Teleskopgriff, robuste Räder und eine leichte Konstruktion erleichtern den Transport selbst auf steinigen Wegen und unbefestigten Parkplätzen.
Zwei Varianten, zwei Einsatzzwecke:
- Peli Air 1535 – ideal als vielseitiger Kabinenkoffer. Er fasst Kleidung für mehrere Tage und Fotoausrüstung. Ich bin damit schon viele Male geflogen, auch mit Billigfluglinien, und es gab nie ein Problem mit der Größe.
- Peli Air 1615 – die Aufgabeversion, ein größeres Modell, das das gesamte Gepäck für eine zweiwöchige Expedition fasst. Auch ein Zelt, ein Schlafsack und Verpflegung finden Platz.
Lohnt es sich? Wenn Sie einmal im Jahr reisen, vielleicht nicht unbedingt. Aber wenn Sie regelmäßig reisen, Ihre Elektronik gut schützen möchten und sich zudem in anspruchsvollem Gelände bewegen, ist Ausrüstung dieser Klasse eine Investition in Seelenfrieden und Reisekomfort. Island verzeiht keine schlechte Qualität.
Im nächsten Teil schlage ich vor, wie man eine Islandtour organisieren kann – mit dem eigenen Auto, einem Wohnmobil oder vielleicht dem Bus? Oder lohnt es sich, sich von einer Reise mit Reiseführer verlocken zu lassen? Alles hängt von Ihren Prioritäten und Ihrem Budget ab!

Organizer für Peli Air Koffer
Was darf man mit dem Flugzeug nach Island transportieren? Verbotene Gegenstände und lokale Vorschriften
Für Island zu packen ist nicht nur die Kunst, die richtige Kleidung auszuwählen, sondern auch die Fähigkeit, sich an Luftfahrt- und Zollvorschriften anzupassen. Es lohnt sich zu wissen, was man an Bord mitnehmen darf, was besser vermieden werden sollte und was bei der Landung überraschen kann – besonders wenn Sie mit Umstiegen oder eigener Sportausrüstung fliegen. Für die allgemeinen Regeln, die an jedem Flughafen gelten, sehen Sie sich unseren Ratgeber zu Gegenständen, die man nicht ins Flugzeug mitnehmen darf.
Standard-Flughafenvorschriften
Manche Regeln sind universell und gelten praktisch an jedem Flughafen, unabhängig von der Reiserichtung:
- Flüssigkeiten nur in Behältern bis 100 ml – und alle zusammen müssen in einen durchsichtigen Beutel mit bis zu 1 Liter Fassungsvermögen passen.
- Keine scharfen Werkzeuge im Handgepäck – Scheren, Taschenmesser, Metallfeilen oder Multitools – all das gehört ins aufgegebene Gepäck.
- Powerbanks und Lithium-Ionen-Akkus – nur im Handgepäck! Sie dürfen aus Sicherheitsgründen nicht im Frachtraum aufgegeben werden.
Wenn Sie sowohl mit Rucksack als auch mit Kabinenkoffer reisen, lohnt es sich, vorher zu prüfen, ob Sie zwei Handgepäckstücke mitnehmen dürfen bei Ihrer Fluggesellschaft.
Es lohnt sich auch daran zu denken, dass manche Fluggesellschaften zusätzliche Einschränkungen bei Gepäckmaßen und -gewicht haben – besonders Billigfluglinien, die nach Keflavik fliegen. Prüfen Sie vor dem Flug die Fallstricke bei Handgepäckmaßen und -gewicht, damit Sie keine unerwartete Gebühr überrascht.
Fallstricke in Umsteigeländern
Bei einem Flug nach Island mit Umstieg (z. B. in Deutschland, Dänemark oder den Niederlanden) muss man nicht nur die Vorschriften des Ziellandes, sondern auch die des Transitlandes berücksichtigen:
- Lebensmittel – in manchen Ländern (z. B. den USA oder Kanada, wenn Sie von weiter entfernten Routen fliegen) gibt es strenge Einfuhrverbote für frische Produkte, Fleisch oder Milchprodukte, selbst bei kurzem Umstieg.
- Alkohol und Zigaretten – nicht überall ist der Transport im Handgepäck erlaubt, selbst in der Duty-free-Zone nicht. Es lohnt sich zu prüfen, ob Sie die Grenzwerte nicht überschreiten.
- Elektronische Geräte – kann manchmal eine Deklaration erfordern, besonders wenn sie „professionell“ aussehen (z. B. Drohnen, Kameras mit großen Objektiven usw.).
Was ist in Island verboten oder eingeschränkt?
Island hat sehr spezifische und ziemlich strenge Zollvorschriften – es lohnt sich, sie zu kennen, um unangenehme Überraschungen gleich am Flughafen Keflavik zu vermeiden.
1. Lebensmittel – Vorsicht bei Fleisch und Milchprodukten
Viele Menschen möchten eigenes Essen mitnehmen, um vor Ort zu sparen. Das ist verständlich, aber:
- Fleisch und Fleischprodukte – deren Einfuhr nach Island ist verboten (einschließlich Fleischkonserven, Würste, Kabanossi und sogar manche gefriergetrocknete Gerichte mit Fleisch!).
- Milchprodukte – es besteht ein Einfuhrverbot für die meisten Milchprodukte, besonders unpasteurisierte.
- Gemüse und Obst – kleine Mengen dürfen mitgenommen werden (z. B. ein Apfel für unterwegs), aber nicht zu kommerziellen oder Verarbeitungszwecken.
Am besten eignen sich trockene, fleischfreie Produkte, die gut auf der Verpackung beschrieben sind – z. B. Instant-Haferflocken, Zwieback, Energieriegel oder Kaffee/Tee.
2. Alkohol – es gibt Grenzen und Kontrollen
In Island ist Alkohol teuer, weshalb viele Menschen versuchen, etwas mitzubringen. Das ist möglich, aber in begrenzten Mengen:
- Island nutzt ein Punkte-/Einheitensystem, das die Kombination von Kategorien (Spirituosen, Wein, Bier) bis zu einer festgelegten Gesamtmenge erlaubt – es ist nicht einfach „eine Flasche von jedem“.
- Prüfen Sie unbedingt die aktuellen Grenzen auf der Website des isländischen Zolls (www.tollur.is), da sie sich ändern können und die Zuteilung mit deren offiziellem Tool leichter zu berechnen ist.
- Eine Überschreitung des Limits kann zu Beschlagnahmung und einer hohen Geldstrafe führen – die Isländer nehmen das sehr ernst.
3. Drohnen, Tauchausrüstung und andere ungewöhnliche Dinge
Wenn Sie einen Aktivurlaub planen und eine Drohne oder eine Tauchflasche mitnehmen möchten, sollten Sie wissen, dass:
- Drohnen – erfordern eine Registrierung und dürfen oft nicht in Nationalparks oder an beliebten Touristenattraktionen genutzt werden.
- Tauchausrüstung – einschließlich Flaschen und Anzügen – kann eine zusätzliche Kontrolle erfordern.
- Taschenlampen, Taschenmesser, Wanderstöcke – im aufgegebenen Gepäck erlaubt, aber nicht im Handgepäck.
4. Desinfektion von Sportausrüstung
Island schützt seine Natur – und das zu Recht. Deshalb:
- Wanderschuhe, Stöcke, Zelte und andere Outdoor-Ausrüstung, die zuvor außerhalb Islands genutzt wurde, müssen sauber und desinfiziert sein.
- Am besten deklariert man solche Ausrüstung an der Grenze – oft reicht es, zu bestätigen, dass sie gründlich gereinigt und getrocknet wurde.
- Im Zweifelsfall können die Zollbehörden eine Desinfektion vor Ort verlangen – auf Kosten des Reisenden.
Das ist kein Scherz – es geht darum, die isländischen Ökosysteme vor Bakterien und Pilzen von außen zu schützen.
Kurz gesagt – lieber vorbeugen als sich an der Grenze erklären
Bevor Sie Ihren Koffer packen, prüfen Sie nicht nur die Standardregeln der Fluggesellschaft, sondern auch die lokalen isländischen Vorschriften sowie die eventueller Transitländer. Besser auf die Kabanossi verzichten, als den Urlaub mit einer Zollkontrolle zu beginnen.
Im nächsten Kapitel erzähle ich Ihnen, wie Sie eine Islandtour am besten organisieren – mit Auto, Wohnmobil oder Reiseveranstalter. Jede dieser Optionen hat ihre Vor- und Nachteile – die Wahl hängt von Ihrem Reisestil und Budget ab.

Transport und Fortbewegung in Island
Island ist ein Land, das zum Erkunden gemacht ist – aber um die schönsten Orte zu erreichen, muss man den Transport gut planen. Manche Attraktionen sind leicht erreichbar, andere erfordern ein geländegängiges Auto und eine gute Karte. Hier ist, was man über die Fortbewegung auf der Insel wissen sollte.
Autovermietung – die bequemste Art, Island zu bereisen
Die überwiegende Mehrheit der Touristen entscheidet sich für eine Autovermietung – und das zu Recht. Es ist die bequemste, flexibelste und oft die günstigste Option, besonders wenn Sie zu zweit oder in einer Gruppe reisen.
- Ein normaler PKW reicht aus, wenn Sie sich hauptsächlich auf der Ring Road (Route Nr. 1) fortbewegen und beliebte Orte besuchen möchten.
- Ein 4x4-Fahrzeug ist unerlässlich, wenn Sie die Hauptstraßen verlassen und das Innere der Insel erkunden möchten (Straßen, die mit dem Buchstaben „F“ gekennzeichnet sind, z. B. F35, F208).
- Ein Wohnmobil ist eine interessante Option für unabhängige Reisende – Unterkunft und Transport in einem, aber man muss mit Wind, Kälte und Einschränkungen auf manchen Straßen rechnen.
Bei der Anmietung lohnt es sich, auf einige Details zu achten:
- Kilometerbegrenzung – manche Unternehmen haben Einschränkungen, andere bieten Fahren ohne Limit an.
- Technischer Zustand – prüfen Sie vor der Abfahrt das Auto gründlich und fotografieren Sie eventuelle Kratzer oder Schäden.
- Rückgabebedingungen – eine volle Tankfüllung bei Rückgabe ist Standard. Vergewissern Sie sich, ob Sie das Auto sauber und aufgetankt zurückgeben müssen.
Versicherung für isländische Straßen – lohnt sie sich?
Auf isländischen Straßen können die Bedingungen extrem sein – selbst im Sommer. Die Versicherung ist kein Extra, sondern eine absolute Notwendigkeit.
- CDW (Collision Damage Waiver) – Grundschadensversicherung, meist im Mietpreis enthalten.
- GP (Gravel Protection) – sehr wichtig! Schützt vor Schäden durch Steine auf Schotterstraßen.
- SAAP (Sand and Ash Protection) – empfohlen, wenn Sie in den Süden Islands fahren (rund um Vík, Schwarzsandstrände).
- TP (Theft Protection) – Diebstähle sind selten, aber manche Unternehmen verlangen den Abschluss dieses Pakets.
Island ist eines der wenigen Länder, in denen ein Kratzer am Auto durch Wind, Steine oder Vulkanasche ein reales Risiko darstellt. Die Versicherung kann das Budget retten.
Öffentlicher Nahverkehr – geht es ohne Auto?
Ja, aber man muss sich gut vorbereiten. Der isländische öffentliche Nahverkehr funktioniert, ist aber saisonal und geografisch eingeschränkt.
- Strætó – das ist der nationale Busbetreiber. Er bedient Verbindungen zwischen den größeren Städten und Orten. Im Sommer verkehren mehr Linien, z. B. von Reykjavik nach Akureyri oder Höfn.
- Bus Passport – eine interessante Option für Touristen – ein Ticket in Form eines Passes für Fahrten innerhalb eines bestimmten Zeitraums und einer bestimmten Region.
- Tagesausflüge – verfügbar ab Reykjavik. Ohne Auto können Sie z. B. den Golden Circle, die Blaue Lagune, Gletscher oder Wasserfälle besuchen.
Für alle, die nur einige der größten Attraktionen sehen möchten, können öffentlicher Verkehr plus lokale Ausflüge ausreichen. Aber wer von Freiheit träumt und abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs sein möchte, kommt ohne Auto nicht aus.
Straßenverkehr und Vorschriften in Island
Autofahren in Island ist intuitiv, aber es gibt bestimmte Regeln, die man kennen sollte:
- Geschwindigkeitsbegrenzungen: 50 km/h innerorts, 80 km/h auf Schotterstraßen, 90 km/h auf asphaltierten Landstraßen.
- Abblendlicht rund um die Uhr Pflicht – unabhängig von Wetter und Jahreszeit.
- Verbot des Fahrens abseits der Straßen – wird sehr streng bestraft. Offroad-Fahren ist in Island illegal und zerstört die Natur.
- Anschnallpflicht – für alle Passagiere, auch auf den Rücksitzen.
- Wind – kann extrem stark sein. Seien Sie vorsichtig beim Öffnen der Türen (im Ernst – sie können aus den Angeln gerissen werden!).
Es gibt hier nicht viele Schnellstraßen, aber die Fahrer fahren vorsichtig. Wenn Sie langsamer fahren – fahren Sie an den Straßenrand, um schnellere Fahrer vorbeizulassen. Gute Manieren sind genauso wichtig wie die Regeln.
Wie kommt man am besten in Island voran?
Die beste Lösung für alle, die so viel wie möglich sehen möchten, ist eine Autovermietung – bevorzugt 4x4, mit Vollkaskoversicherung. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert nur begrenzt. Denken Sie auch an die lokalen Verkehrsvorschriften und... das Wetter, das sich in einer Minute ändern kann.
Im nächsten Kapitel schauen wir uns an, was man in Island sehen sollte – Attraktionen, die man nicht verpassen darf. Von Gletschern und Geysiren bis zu heißen Quellen und schwarzen Stränden – es gibt jede Menge Auswahl!

Peli Air Reisekoffer
Unterkunft und Reisestil in Island
Island ist ein Land, in dem jede Nacht ein Abenteuer sein kann – vorausgesetzt, man plant die Unterkunft gut. Die Preise können hoch sein, und die Wahl hängt von Ihrem Reisestil ab: klassische Hostels, gemütliche Gästehäuser, Campingplätze inmitten der Natur oder vielleicht unabhängiges Vanlife? Im Folgenden besprechen wir alle beliebtesten Optionen.
Hostels, Gästehäuser, Airbnb – klassische Unterkunft in Island
Hostels und Gästehäuser sind die beliebteste Unterkunftsform für Reisende. Sie bieten Komfort, eine Küche zur Verfügung und oft ein lokales Flair – die Besitzer geben gerne Tipps, was man in der Umgebung sehen kann.
- Hostels – verfügbar in größeren Städten (Reykjavík, Akureyri, Vik). Preise ab 40–70 EUR für ein Bett im Mehrbettzimmer.
- Gästehäuser – familiäre Pensionen mit gemütlicher Atmosphäre. Die Preise liegen zwischen 80 und 150 EUR pro Zimmer.
- Airbnb – eine gute Option, wenn Sie Privatsphäre suchen oder einen längeren Aufenthalt planen. Es lohnt sich jedoch, im Voraus zu buchen, besonders im Sommer.
Frühzeitige Buchungen – der Schlüssel in der Sommersaison
Island erlebt einen Tourismusboom, besonders in den Sommermonaten (Juni – August). Unterkünfte an beliebten Orten können lange vor der Saison ausgebucht sein, deshalb sollten Sie bei der Planung einer Reise in dieser Zeit:
- Die Unterkunft mindestens mehrere Wochen im Voraus buchen.
- In kleineren Orten (z. B. entlang der Route Nr. 1) kann die Auswahl begrenzt sein.
- „Spontane“ Unterkunftssuche ist riskant – in der Saison finden Sie in der Umgebung möglicherweise nichts.
Außerhalb der Saison (Herbst, Frühling) ist die Verfügbarkeit von Unterkünften besser und die Preise etwas niedriger – eine gute Option für alle, die kühleres Wetter nicht scheuen.
Vanlife-Stil – Freiheit, Natur und Unabhängigkeit
Ein Wohnmobil zu mieten wird eine immer beliebtere Art, Island zu bereisen. Es bietet volle Unabhängigkeit – Sie können anhalten, wo Sie möchten (im Einklang mit den Vorschriften), selbst kochen und an Wasserfällen aufwachen.
- Ein 2-Personen-Wohnmobil mit Heizung kostet ab etwa 100–150 EUR pro Tag (je nach Saison und Ausstattung).
- Die Innenräume sind gut an kühlere Nächte angepasst – oft mit Herd und Kühlschrank.
- Wohnmobile können in vielen Fällen mit einem Führerschein der Klasse B gefahren werden.
Vanlife ist eine großartige Option, wenn Sie Ihre Zeit optimal nutzen und sich nicht um Check-in-Zeiten kümmern möchten. Es ist auch eine Möglichkeit, die Unterkunftskosten zu senken – auch wenn man die Campingplatzgebühren dazurechnen sollte.
Islands Camping-Karte – für wen lohnt sie sich?
Die Icelandic Camping Card ist eine spezielle Karte, die Zugang zu etwa 30 Campingplätzen im ganzen Land gewährt. Sie kostet etwa 179 EUR (pro Saison) und gilt für maximal 2 Erwachsene und 4 Kinder.
Sie lohnt sich, wenn:
- Sie mindestens 7–10 Nächte reisen und hauptsächlich auf Campingplätzen übernachten möchten.
- Sie mit einem Wohnmobil oder einem Zelt unterwegs sind – die Karte deckt keine anderen Unterkunftsformen ab.
- Ihnen Luxus nicht wichtig ist – manche Campingplätze sind sehr einfach, andere besser ausgestattet.
Es sei daran erinnert, dass die Camping Card keinen Platz garantiert – es gilt die Regel „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. In der Praxis kommen Platzmangelprobleme aber selten vor.
Zusammenfassung – welchen Reisestil wählen?
Die Wahl hängt von Ihrem Budget, Ihrem Reisestil und dem Wunsch nach Unabhängigkeit ab. Wer Komfort sucht, ist mit einem Gästehaus oder Airbnb gut beraten. Wer Island hautnah spüren möchte – Camping und ein Wohnmobil sind ein unvergessliches Abenteuer.

Das Budget einer Islandreise – Preise, Währung, Zahlungskarten
Island ist nicht nur für seine erstaunliche Natur bekannt, sondern auch... für ziemlich hohe Preise. Für viele Reisende ist das Budget ein zentrales Thema bei der Planung einer Expedition. Hier eine Aufschlüsselung der realen Kosten sowie Informationen zu Zahlungen, Währung und Möglichkeiten, das Geld auf der Insel klug zu verwalten.
Beispielpreise in Island – wie viel sollte man einplanen?
Hier sind ungefähre Preise für 2025 (1 EUR = etwa 150 ISK):
- Mittagessen im Restaurant: 3.000–6.000 ISK (20–40 EUR)
- Hotdog (z. B. bei Bæjarins Beztu Pylsur in Reykjavík): 600–800 ISK
- Brot im Laden: etwa 400–600 ISK
- 1 Liter Benzin: 320–360 ISK
- Kaffee in einem Café: 500–900 ISK
- Eine Nacht im Hostel: 6.000–10.000 ISK pro Person
- Camping: 2.000–3.000 ISK pro Person oder Fahrzeug
Für eine einwöchige Reise sollte man ein Budget in der Größenordnung von 600–1.200 EUR pro Person einplanen – je nach Reisestil, Transport und Unterkunft.
Währung und Zahlungen – braucht man Bargeld?
Die offizielle Währung Islands ist die isländische Krone (ISK). Der Wechselkurs schwankt, aber es lohnt sich, ihn vor der Reise im Blick zu haben.
Island ist ein nahezu vollständig bargeldloses Land – man kann fast überall mit Karte bezahlen, sogar bei kleinen Einkäufen oder in öffentlichen Toiletten. Selbst Snackautomaten oder Selbstbedienungs-Waschanlagen akzeptieren Kartenzahlung.
- Debit- und Kreditkarten mit kontaktloser Zahlungsfunktion funktionieren am besten.
- Bargeld wird praktisch nicht benötigt – die meisten Reisenden heben nicht eine einzige Krone ab.
- Es lohnt sich nicht, ISK im Voraus zu kaufen – die Kurse sind ungünstig, und das Bargeld kommt möglicherweise gar nicht zum Einsatz.
Apps und Zahlungssysteme – was sollte man haben?
Die Isländer sind sehr offen für neue Technologien, sodass viele alltägliche Zahlungen per App oder Handy erfolgen können.
- Apple Pay / Google Pay – funktionieren fast überall. Es lohnt sich, die Karte vor der Reise hinzuzufügen.
- Auroracard – eine isländische Zahlungs-App für touristische Dienstleistungen und Attraktionen. Sie bietet manchmal Rabatte oder Pakete an.
- Tank-Apps: z. B. N1, Orkan, Olís – sie ermöglichen die Fernzahlung, ohne zur Kasse zu gehen.
- Parken: Apps wie Parka oder EasyPark sind in größeren Städten und an Touristenattraktionen beliebt.
Zusammenfassung – wie vermeidet man Überzahlung?
Eine Islandreise muss nicht den finanziellen Ruin bedeuten – solange man sie gut plant. Die wichtigsten Grundsätze sind:
- Kaufen Sie Ihr eigenes Essen im Supermarkt, statt jeden Tag im Restaurant zu essen.
- Tanken Sie bei günstigeren Ketten (z. B. Orkan, Costco) und nutzen Sie Apps.
- Packen Sie klug – die Preise für Kleidung und Ausrüstung sind vor Ort sehr hoch.
- Kaufen Sie keine ISK im Voraus – nutzen Sie stattdessen Multiwährungskarten (z. B. Revolut, Wise).

Die ideale Islandreise – gut durchdacht und vorbereitet
Island ist ein Land, das begeistern kann, aber eine angemessene Vorbereitung erfordert. Egal ob Sie zum ersten Mal reisen oder eine weitere Expedition planen, denken Sie an einige Schlüsselpunkte, die Ihre Reise komfortabler und sicherer machen.
Die wichtigsten Dinge, die man beachten sollte
Vor allem ist Island ein Land mit erstaunlicher Natur, aber auch mit wechselhaftem und oft extremem Wetter. Es ist wichtig, sich sowohl ausrüstungstechnisch als auch mental angemessen vorzubereiten.
- Wetter: Seien Sie auf alles vorbereitet – Regen, Wind und auch plötzliche Temperaturwechsel. Der Zwiebellook ist der Schlüssel zum Erfolg!
- Transport: Es lohnt sich, ein Auto zu mieten, um Bewegungsfreiheit auf der Insel zu haben. Denken Sie jedoch daran, dass isländische Straßen besonders im Winter schwierig sein können. Die Versicherung ist eine Investition in die Sicherheit.
- Ausrüstung: Eine Investition in gute Ausrüstung, einschließlich eines unzerstörbaren Peli Air Koffers, solider Wanderschuhe oder einer Thermoskanne, wird sich auszahlen. In Island zählt die Widerstandsfähigkeit gegen Witterungsbedingungen, und die richtige Ausrüstung garantiert Komfort und Sicherheit.
- Ausgaben: Obwohl Island ziemlich teuer ist, sollte man sich auf die Kosten für Essen, Kraftstoff, Unterkunft und Touristenattraktionen vorbereiten. Dank guter Planung können Sie innerhalb eines vernünftigen Budgets reisen.
Was bleibt nach der Rückkehr in Erinnerung?
Nach der Rückkehr aus Island bleiben mit Sicherheit unvergessliche Ausblicke in Erinnerung – Geysire, Gletscher, vulkanische Landschaften, Wasserfälle und... das Nordlicht, falls Sie die Wintersaison erwischt haben. Island ist auch ein Land der Ruhe und Gelassenheit, in dem der Kontakt mit der Natur ein echter Reset für Körper und Geist ist.
Wenn Sie Zeit in Island verbringen, bemerken Sie, wie intensiv die Kontraste dieser Insel auf die Sinne wirken – eine rohe, natürliche Schönheit, die einerseits voller majestätischem Charme, andererseits gefährlich und anspruchsvoll ist. Was auch immer Sie tun – wandern, fotografieren oder einfach die Landschaft bewundern – Island wird bei Ihnen bleibende Spuren hinterlassen.
Es lohnt sich, in Ausrüstung und gute Vorbereitung zu investieren
Es gibt nichts Schlimmeres, als sich nicht auf schwierige Bedingungen vorzubereiten, besonders in einer so rauen Umgebung wie Island. Es ist eine Reise, die einen guten Plan, die richtige Ausrüstung und Flexibilität gegenüber dem wechselhaften Wetter erfordert.
Eine Investition in bewährte Reiseausrüstung, wie Peli Air Koffer, ist voll gerechtfertigt. Dank zuverlässiger Koffer und der richtigen Ausrüstung können Sie die Reise genießen, ohne sich um Gepäckschäden oder fehlendes wichtiges Zubehör sorgen zu müssen.
Denken Sie daran, dass eine Islandreise kein gewöhnlicher Ausflug ist, sondern ein echtes Abenteuer. Sich auf ihre Herausforderungen vorzubereiten wird bedeuten, dass Sie dieses bemerkenswerte Erlebnis voll genießen können. Es wird eine Reise sein, die lange in Ihrer Erinnerung bleibt.
Bereit für Ihr isländisches Abenteuer? Zeit, sich auf den Weg zu machen und eine der schönsten und geheimnisvollsten Inseln der Welt zu entdecken!












